Testbericht: Viper 3 – Motorschirm

Serien Nr: VP 324-P-36E-043 / Getestet am: 21.07. und 22.07.2015 / Antrieb: FB  SportiX / Abfluggewicht: ca. 130 kg / Wind aus N/W ca. 5 bis 10 km/h, und am  22.07.15 Wind W/NW ca. 22 km/h / Pilot: Jupp MeisDie Firma Ozone ist ja bekannt fĂŒr Innovation und Neuerungen. Sie haben immer wieder neues im Portfolio und so wurde ich auf den FlĂŒgel “Viper 3” aufmerksam, weil eben auch zwei Piloten hier bei uns am Platz die Viper 1 und die Viper 2 lange geflogen sind. So ist es bis jetzt auch bei Ozone ein Motorschirm mit der bisher grĂ¶ĂŸten Streckung, diese wurde auf 6 erhöht, bei ausgelegter Spannweite 12 mtr. mit der (Ozone Patent) neuen SharkNose ausgestattet.

Doch nicht nur das, es handelt sich bei der Viper 3 um einen reinrassigen Dreileiner der dazu auch noch komplett mit unummantelten Aramid Leinen ausgestattet wurde. Dazu wurde die Anzahl der Zellen auf  62 erhöht und die  Nase des FlĂŒgels Ozon hatman mit dieser neuartigen Technologie 38%an Leinenwiderstand gegenĂŒber der Viper 2 eingespart. Dieser neuartige Motorschirm eignet sich nach seiner Beschreibung fĂŒr sportlich ausgerichtete Piloten. Er ist nichts fĂŒr Gelegenheitspiloten oder gar AnfĂ€nger. Das war und ist auch die Zielrichtung von Ozone fĂŒr diesen sehr innovativen, neuen Motorschirm. Es wurden bei der Viper 3 KunststoffstĂ€bchen an der Front eingesetzt, speziell auch um die SharkNose entsprechende zu stabilisieren und auszuformen. Der Verbau dieser StĂ€bchen geht bis etwa 50 cm in die Tiefe, jeweils beim Unter- wie auch beim Obersegel. Gestartet wurde die “Viper 3” in flachem GelĂ€nde vorwĂ€rts und rĂŒckwĂ€rts bei wenig Wind und am 22.07.15 bei ca. 15 km/h Bodenwind. Geflogen bin ich den Schirm am Motor gesamt ca. 3 Std. Dabei habe ich das GerĂ€t frei fliegen lassen, starke Wingover, Ohren einklappen mit nachziehen einseitig und beide Seiten, Steilspirale um 12 m/Sek, Aufschaukeln und Rollen mit leicht thermischen EinflĂŒssen. Die A-Reihen  AufhĂ€ngung ist recht weit gegenĂŒber anderen Schirmen nach hinten versetzt und befindet sich bis zu 30 cm hinter der Profilnase.

               

….die Serienfarben der Viper 3, individuellen Farbkonvigurator gibt es auch     Trimmer u. Fußbeschleuniger gleich effekt.

Schirm auslegen und Start:

Beim Auslegen der “Viper 3” sollte man sich daran gewöhnen den FlĂŒgel stark bogenförmig auszulegen. Wegen der hohen Streckung neigt er sonst dazu, die FlĂŒgelspitzen als erstes hoch zu nehmen. Dazu die Trimmerstellung öffnen, bis zur ersten weißen Quermarkierung laut Ozone Handbuch, hat sich als absolut richtig erwiesen. Der FlĂŒgel steigt gut, braucht aber bei wenig Wind eine gute FĂŒhrung. Ist der FlĂŒgel am Scheitelpunkt angekommen sofort auf die Bremse mit ca. 20 cm und Gas geben. Bei null Wind kann es schon vorkommen, dass die FlĂŒgelenden einknicken und das macht den Start nur unnĂŒtz schwer. Weht ein schwacher Wind, ist das alles schon viel entspannter, ja fĂŒr einen FlĂŒgel dieser Klasse einfach. Der Startlauf ist schnell dafĂŒr aber kurz, da der FlĂŒgel sehr schnell starken Auftrieb entwickelt. Die “Viper 3“ steigt trotz der kleinen (nur 24 m”) FlĂ€che sehr gut, ja sehr gut. Hier spĂŒrt man doch die von Ozone gewollte hohe Leistung, die in diesem FlĂŒgel steckt, eben wohl auch ĂŒber die Streckung. Ist man beim Startlauf erst mal auf Tempo, reicht ein kleiner Zug (ca. 20 cm) an den Bremsen und der FlĂŒgel zieht einen vom Boden weg. Der neue, sehr aufwendige Tragegurt ist recht filigran. Vor dem Start braucht es hier doch ein wenig mehr  an Aufmerksamkeit, wie man es bei anderen FlĂŒgeln so kennt. Dazu kommen dann die dĂŒnnen, ja sehr dĂŒnnen Fangleinen, die sich dann auch mal gerne am Gurt, Handschuh, KĂ€fig etc. verheddern können. Mir persönlich wĂ€re es lieber wenn im unteren Bereich der Stammleinen gerade bei Motorschirmen, da etwas mehr an Material verarbeitet wĂŒrde. Es wĂŒrde vieles vor und beim Start vereinfachen.

Flugverhalten:

Die “Viper 3“ hĂ€ngt sehr fein an der Bremse. Der FlĂŒgel benötigt keine großen SteuerausschlĂ€ge und reagiert sehr direkt und verzögerungsfrei. Man lebt an der Hand den FlĂŒgel, fĂŒhlt direkt was sich ĂŒber einem tut. Die “Viper 3” fliegt sich fĂŒr ein GerĂ€t in dieser Klasse nicht ĂŒbernervös, jedoch schon alles anzeigend, was in der Luft vor sich geht. Das ist es auch genau, was Piloten in dieser Klasse eben auch wollen. Viele Motorschirme  reagieren auf Gewichtsverlagerung eher trĂ€ge, die “Viper 3” dankt es. Mit geschlossenen Trimmern  fliegt  sich  der FlĂŒgel  leicht und  Ă€hnelt  einem Hochleistungsfreiflugschirm  sehr.

Öffnet man die Trimmer bis zur ersten weißen Markierung, wird der Steuerdruck schon merklich hĂ€rter, öffnet man die Trimmer weiter bis ganz offen, ist es besser die TST Steuerung zu aktivieren. Mit der TST Steuerung (FlĂŒgelspitzensteuerung Tip Steering System) lĂ€sst er sich gut dirigieren, ich meine sogar bei leichteren Turbulenzen auch ganz gut stĂŒtzen. Ich habe es mal gemessen und konnte nur durch die BetĂ€tigung der TST Steuerung die Fluggeschwindigkeit der “Viper 3” um 6 kmh verringern. Da es sich bei der “Viper 3” um ein Hochleistungsprofil handelt, zeigt der FlĂŒgel natĂŒrlich auch alles an, was sich in der Luft so tut. Er ist spurtreu, fĂ€ngt jedoch in der Trimmerstellung  weiße Markierung (wie Start) etwas an zu Rollen (Pendeln). Genau das macht er in der geschlossenen Standart Trimmerposition nicht und voll geöffnet auch nicht. Der Rollansatz  ist nur leicht, schaukelt sich nicht auf und kann schon durch einfache Gewichtsverlagerung unterbunden werden. Im geschlossenen Trimmerzustand Standart, hat man bei diesem FlĂŒgel eher das GefĂŒhl einen Hochleistungsfreiflugschirm zu Fliegen. Die “Viper 3-24“ ist ausgelegt ca. 24 qm groß, hat 62 Zellen und wiegt 5,5 kg. Der FlĂŒgel ist von Ozone bis 125 kg Startgewicht angegeben sowie DGAC geprĂŒft.

Damit bin ich den Schirm ĂŒber der von Ozone angegebenen Gewichtsangabe geflogen. Der Lasttest wurde gemacht mit 140 kg, also ein paar kg mehr oder weniger ist schon ok. WĂŒrde man bei gleichem Gewicht die 26er GrĂ¶ĂŸe fliegen, wĂ€re sicherlich alles ein klein wenig gedĂ€mpfter. Der Steuerdruck ist angenehm mit geschlossenem Trimmer, Ă€hnlich einem FreiflĂŒgel. Dann doch schon fester mit mitteloffenem Trimmer oder eben Halbgas beim Fussbeschleuniger.   Auf  keinen   Fall   ist   die   Bremse   schwammig,   egal   in   welcher Beschleunigerstellung. Schwammiges BremsgefĂŒhl mag ich z. B. gar nicht. Die Bremse gibt immer ein direktes Feedback zur Kappe. Da wir hier die grĂ¶ĂŸeren Streckung und eine Schirmtiefe  2,53  mtr.  in  der  Mitte  haben,  ist  der  Stallpunkt bei diesem FlĂŒgel nicht so spĂ€t, wie z.B. bei einem Schulungsschirm. Doch um zu einem Strömungsabriss zu kommen muss man als Pilot schon sehr, sehr grobmotorisch vorgehen. Egal welche Flugfigur ich auch angesetzt habe, die “Viper 3” machte alle Flugbewegungen rund und angenehm mit, nirgendwo ein HĂ€ngenbleiben oder Nachschiessen. Also kein Gieren um die Hochachse. Nimmt man im Flug abrupt das Gas raus, nickt die “Viper 3” leicht vor, um sich dann beim sofortigen Vollgas geben entsprechend anzustellen. Doch das alles in einem Rahmen, den ich fĂŒr diese Schirmklasse als normal beschreiben kann, nichts Außergewöhnliches. Also die Bewegung um die Querachse verlĂ€uft sehr homogen und ruhig, kein Schießen. Der gesamte Bremseneinsatz sollte ruhig und feinfĂŒhlig von statten gehen,    dadiesem FlĂŒgel nicht so spĂ€t, wie z.B. bei einem Schulungsschirm. Doch um zu einem Strömungsabriss zu kommen muss man als Pilot schon sehr, sehr grobmotorisch vorgehen. Egal welche Flugfigur ich auch angesetzt habe, die “Viper 3” machte alle Flugbewegungen rund und angenehm mit, nirgendwo ein HĂ€ngenbleiben oder Nachschiessen. Also kein Gieren um die Hochachse. Nimmt man im Flug abrupt das Gas raus, nickt die “Viper 3” leicht vor, um sich dann beim sofortigen Vollgas geben entsprechend anzustellen. Doch das alles in einem Rahmen, den ich fĂŒr diese Schirmklasse als normal beschreiben kann, nichts Außergewöhnliches. Also die Bewegung um die Querachse verlĂ€uft sehr homogen und ruhig, kein Schießen. Der gesamte Bremseneinsatz sollte ruhig und feinfĂŒhlig von statten gehen,    da die “Viper 3” wie vorher oben schon beschrieben an der Bremse hĂ€ngt. Das Motordrehmoment spĂŒrt man schon, doch in einem Rahmen den ich als gering bezeichnen möchte. Da die Bremsen direkt und stark eingreifen, sollte man beim Start in der Steigphase keine ĂŒbergroßen, hastigen SteuerausschlĂ€ge dagegen machen. Finden diese SteuerausschlĂ€ge in ruhiger, runder Bewegung statt, so dass der FlĂŒgel auch Zeit hat darauf zu reagieren, alles kein Problem. Ich hab das in Links- und Rechtskurven direkt nach dem Start, in der Hauptsteigphase bei Vollgas getestet und es war alles im grĂŒnen Bereich.

Trimmer u. Speed System

Das ist schon eine tolle Sache, welches die Ozone Leute sich da fĂŒr die “Viper 3” haben einfallen lassen. Der Pilot hat die Möglichkeit mit dem Trimmsystem das gleiche Geschwindigkeitsfenster abzurufen wie er es auch mit dem Fussbeschleuniger kann. Der Tragegurt ist so aufgebaut, dass mit der BetĂ€tigung des Trimmerbandes der gleiche Zustand erreicht wird als wenn man den Fussbeschleuniger voll betĂ€tigt hĂ€tte. Man kann z.B. in nicht ganz so kritischer Luft das Trimmersystem voll öffnen und hat die hohe Geschwindigkeit, eben wie mit dem Fussbeschleuniger, jedoch ohne diesen die ganze Zeit zu betĂ€tigen. Man kann aber auch das Trimmersystem schließen und alles mit dem Fussbeschleuniger machen, wenn z. B. die Luft recht unruhig ist und man schneller reagieren will auf den Anstellwinkel. Es ist nun mal leichter auf die schnelle den Fussbeschleuniger zu lösen, als beide Trimmer per Hand zu schließen, eine gute und wirklich nutzbare Konstruktion. Dazu kann man am Tragegurt noch die Höhe der Bremsrollenbefestigung verstellen, was hier und da je nach AufhĂ€ngung am Motor schon Sinn macht.

Werte:

Mit einem Abfluggewicht von ca. 130 kg kam ich auf folgende Geschwindigkeiten, in einer Höhe ca. 250 bis 350 m/MSL, mit GPS gemessen. Die Trimmer ganz geschlossen ca. 41/42 km/h, dabei nur soviel Gas, dass die Höhe gehalten werden konnte, also kein Steigen und Sinken. Nach vollstĂ€ndigem Öffnen der Trimmer nahm die Geschwindigkeit um ca. 12 km/h zu, was dann letztlich ca. 53/54 km/h entsprach. Diese Messungen habe ich mehrfach vorgenommen und es kamen immer diese gemittelten Werte dabei heraus. Die Variante Trimmer voll auf und Fussbeschleuniger dazu, wurde nicht getestet, da denke ich werden noch mal soviel an kmh dazu kommen, dass die 60 kmh erreicht werden. Die “Ozone Viper 3-24“ gehört damit zu den wirklich schnellen Motorschirmen. Der FlĂŒgel wurde auf absolute Leistung im Gleiten und Steigen konstruiert. Die Geschwindigkeit auf dem Gleitpfad interessiert mich persönlich beim Motorschirm ĂŒberhaupt nicht. Durch die neuartigen, aufwendigen, filigranen Tragegurte kann der Pilot die Endgeschwindigkeit durch Öffnen der Trimmer erreichen oder durch betĂ€tigen des Fußbeschleunigers, es hat beides die gleiche Auswirkung. Mein FB Sportix lief bei voll geöffneten Trimmern mit weitaus niedrigerer Drehzahl, als ich es von anderen FlĂŒgeln gewohnt bin. Bei der (offene Trimmer) Endgeschwindigkeit um die 53/54 km/h musste sich der Motor nicht sonderlich anstrengen, obwohl ich hier auch noch ĂŒberladen war. WĂ€re ich im angegebenen Gewichtsbereich geblieben (um die 115 kg), wĂ€re das sicher noch gĂŒnstiger ausgefallen. Da die “Viper 3“ ein sehr gutes, TOP Gleiten hat, braucht der FlĂŒgel recht wenig Gas um die Höhe zu halten. Somit war die Drehzahl bei meinem SportiX auch weitaus geringer, als bei allen FlĂŒgeln die ich bisher geflogen bin und weniger Drehzahl bedeutet auch weniger LĂ€rm !

Abstiegsverhalten:

Das Hereinholen der FlĂŒgelspitzen (Ohr einklappen) braucht schon richtig Kraft. Das frei geben der Leine bewirkte ein sofortiges Öffnen auch im nachgezogenen Zustand.  Das Öffnen lief auch eher ab wie ein aufrollen, vollkommen unspektakulĂ€r. Zum Einklappen jeweils die Ă€ußere, separat verlaufende A-Leine sehr hoch greifen und weit runter (60 bis 70 cm) ziehen. HĂ€lt man die A-Leine nicht, rollt der FlĂŒgel gleich wieder aus. Das Einleiten der Steilspirale geht recht einfach und zĂŒgig. Die Trimmer habe ich dabei geöffnet bis zur ersten weißen Markierung, dass Körpergewicht in die Kurveninnenseite und mit Einsatz der  Bremse, geht es schnell ab nach unten. Die Spirale habe ich mehrfach um die 12 mtr. geflogen, dabei ließ sich der FlĂŒgel einfach mit der Bremse dirigieren. Zur Ausleitung nur die kurveninnere Bremse langsam nachlassen, der FlĂŒgel richtet sich eigenstĂ€ndig wieder auf. Man spĂŒrt jedoch, bedingt durch die höhere Streckung und lĂ€ngeren Fangleinen eine höhere G-Belastung in der Spirale als bei einfacheren FlĂŒgeln. Die Ausleitphase ĂŒber mehrere Umdrehungen langsam verlaufen lassen, damit die sehr hohe Leistung des FlĂŒgels im letzen Moment nicht direkt in Höhe umsetzt wird. Bei zu schneller Ausleitung erfolgt ein starkes Anstellen im Endteil, was oft als ein wenig unangenehm empfunden wird. Die Landung mit der “Viper 3” war….. Ich sagÂŽs mal so, die Leistung die in diesem FlĂŒgel steckt, spĂŒrt man bei der ersten Landung SOFORT. Er fliegt und fliegt und fliegt…. Die “Viper 3” einfach fliegen lassen bis zu einem guten Meter ĂŒber Grund, dann die Bremsen ganz sanft einsetzen. Zieht man im Landeanflug mit 40 kmh. die Bremsen zu stark, setzt der FlĂŒgel alles gleich in Höhe um und man befindet sich schnell einige mtr. höher wieder. Die zu stark gesetzten Bremsen wirken wie Klappen. Kurz vor dem Aufsetzen dann wenn die Geschwindigkeit ziemlich raus ist, die Bremsen ganz nachziehen. So ist dann die Landung kein Problem, auch nicht wenn der Motor dabei noch laufen sollte.

Allgemein:

Der “Viper 3“ von Ozone ist ein voll auf Leistung konstruierter Motorschirm. Er wird ausgeliefert mit einem Motortragegurt und dieser ist mit einem gleichwertig arbeitendem Trimm- und Speed System sauber und sehr innovativ verarbeitet. Die separat im Tragegurt integrierte TST FlĂŒgelspitzensteuerung arbeitet effektiv und lĂ€sst  sich gut mit dem Bremsgriff zusammen oder auch separat greifen. Das intuitive Greifen nach dieser TST Stabilosteuerung ist sehr leicht möglich. Mit geschlossenen Trimmern fliegt sich die “Viper 3” fast wie ein normaler Hochleistungsgleitschirm. Die SteuerdrĂŒcke sind in dem Normalzustand niedrig, erhöhen sich aber sofort beim Öffnen der Trimmer. Wer meint, der FlĂŒgel könnte was fĂŒr ihn sein, sollte diesen FlĂŒgel ĂŒber lĂ€ngere Zeit und mehrere Starts fliegen, auch bei unruhiger Luft. Wer einen TurnflĂŒgel am Himmel möchte, da ist die “Viper    3”    nicht    das    Richtige.    Dieser    FlĂŒgel    ist    auf   TOP Gleiteigenschaften konstruiert und die hat er. Die Verarbeitung ist Ozone-typisch  einwandfrei. Zum Lieferumfang gehört eine sehr gute Beschreibung dieses, neuen FlĂŒgels. Meine persönliche Meinung ist, diese extrem ausgefĂŒhrte dĂŒnne Beleinung ist soweit ok im oberen Bereich. Im unteren Bereich jedoch, wo eben beim Start KĂ€figberĂŒhrung, Gurtzeug, Handschuh, Gasgriff etc. etc. stattfindet wĂ€re es besser ummantelte Leinen mit einem etwas massigeren Tragegurt einzusetzen. Das nicht wegen der StabilitĂ€t, einfach wegen der besseren und ĂŒbersichtlicheren Handhabung. (nur meine subjektive persönliche Meinung)

Fazit:

Wer einen innovativen neuen FlĂŒgel will, wer sich nicht abschrecken lĂ€sst von dĂŒnnen, unummantelten Leinen und wem auch der filigrane Tragegurt passt, fĂŒr den ist die “Viper 3” ein toller FlĂŒgel. Im Moment weiß ich keinen steigefreudigeren und im Gleiten leistungsstĂ€rkeren Schirm als die “Viper 3″ und DGAC zugelassenen ist der FlĂŒgel auch. Die “Viper 3” ist nichts fĂŒr Gelegenheitspiloten, doch wer die ersten 200 Flug Std. hinter sich hat und etwas sehr Leistungsstarkes will, ja der liegt hier genau richtig. Die Fa. Ozone gibt fĂŒr diese “Viper 3-24“ ein Startgewicht von 95 bis 125 kg an. Der Lasttest wurde mit 140 kg gemacht und ich habe den FlĂŒgel getestet mit etwa 130 kg. Persönlich meine ich, gut beladen fliegt er sich am besten, also eher im Bereich 115 kg bis 130 kg.

Solltet Ihr noch Fragen haben, könnt Ihr mir auf unserer Seite unter KONTAKT eine Mail senden. Dieser Motorschirmtest wird auf vielen Seiten eingestellt und natĂŒrlich auf:

www.motorschirm-muensterland.de

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Anschrift Vertrieb fĂŒr weiteres….

Ozone DA Konny Konrad

Ebenweg 8

83122 Samerberg

kk@flyozone.com

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Motorschirmtest  “Ozone Viper 3“ den: 27.07.2015

Euch Allen, nur unfallfreie FlĂŒge mit und ohne Motor, wĂŒnscht Euch 
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Jupp Meis