Skywalk Poison X-Alps Test

Skywalk Poison X-Alps Test (tested by Ziad Bassil): Der Skywalk Poison X-Alps light EN-D Gleitschirm. Dieser Gleitschirm basiert auf dem beim letzten X-Alps-Race eingesetzten Modell, jedoch getrimmt und getuned, um die Anforderungen von D-Piloten zu erfüllen.
Der Skywalk Poison X-Alps hat eine ausgelegte Streckung von 7 mit drei Tragegurten und Shark-Nose. Am C-Tragegurt befindet sich ein kleines Holzstück, dass sich auch auf den B-Tragegurt auswirkt, damit man das Nicken des Gleitschirms beim Beschleunigen kontrollieren kann. Die Leinen sind nicht ummantelt.

Das Starten ist mit dem Skywalk Poison X-Alps mit einer Streckung von 7 dank des leichten Stoffs ganz einfach. Er ist schnell in der Luft, man muss die Bremsen etwas dämpfen um ihn oben zu halten doch er startet ohne Verzögerung.
Ich muss anmerken, dass die verschiedenen Größen sich sehr unterschiedlich verhalten. Zum Beispiel hat der Ozone LM6 in Größe S eine leichte Vorwärtsneigung, der LM6 Größe SM eine neutrale Neigung, und der normale M6 Größe eine leichte Rückwärtsneigung! Ich bin den Poison X-Alps Größe XS im Gewichtsbereich 84-90 kg geflogen. Größe M könnte sich wiederum ganz anders verhalten … Ich kann aber wie gesagt nur Größe XS bewerten.

Nach einigen Stunden Flugzeit mit dem XS fand ich, dass 5 kg unterhalb des Maximums optimal in puncto Ausgewogenheit der Steig- und Gleitgeschwindigkeit ist! Ich habe zwischen 85 und 90 kg keinen Unterschied in Bezug auf die Trimmgeschwindigkeit festgestellt, aber die Steiggeschwindigkeit bei 85 ist erstklassig!
Außerdem reduziert sich die Dynamik beim Flug mit 5 kg unter Höchstbelastung und die Bewegungen beim starkem Wind werden geschmeidiger, ähnlich wie beim Cayenne 5. Man muss ihn also nicht mit Maximalgewicht fliegen.

Ich bin den Gleitschirm in turbulenter Luft abwechselnd mit dem LM6 SM geflogen. Der Skywalk Poison X-Alps fühlt sich dynamischer an. Die Rollbewegungen sind ausgeprägter als beim LM6 und er nickt ganz leicht nach vorne und zieht einen so in die Thermik.

All dies, zusammen mit seiner präzisen, linearen, kurzen und direkten Bremsreaktion liebe ich an diesem schönen Fluggerät!
Der Skywalk Poison X-Alps fühlt sich in der Luft strammer an als der LM6. Er wirkt solide, dynamisch und kompakt. Die Kommunikation des Poison X-Alps XS mit dem Piloten ist ausgezeichnet! Ein guter Pilot fühlt alles über die Bremsen und das Gurtzeug und kann ihn so selbst in turbulenter Thermik genau dort hinlenken, wo er ihn haben möchte! Er braucht mehr Pilotierung als der LM6 bei starkem Wind und fühlt sich etwas dynamischer an.

Der LM6 ist auf jeden Fall ein toller Glider. Aber wenn ich den Unterschied zwischen den beiden erklären sollte, insbesondere was das „Gefühl“ angeht, ohne schon über die Leistung zu sprechen, würde ich sagen, dass der LM6 SM vollbeladen sich wie ein Porsche anfühlt. Der Poison X-Alps XS bei 85 kg fühlt sich an wie ein Porsche GT2. Alles ist feingetuned für etwas mehr Präzision, Dynamik, ein größeres Wettbewerbsgefühl und mehr Lenkfreude!

Beim Gleiten hat der Skywalk Poison X-Alps XS 85 kg eine 1 km/h höhere Trimmgeschwindigkeit als der LM6 S bei Maximalgewicht. Die Höchstgeschwindigkeit des Poison X-Alps XS liegt bei 800m ASL 16 km/h über Trimm..
Was den Gleitwinkel bei Trimm und Beschleunigung angeht würde ich sagen, dass sie ziemlich nah beieinander liegen. Mein persönlicher Eindruck ist, dass der Poison X-Alps bei Gegenwind, insbesondere über Trimm, effizienter ist, + 47 km/h.

Der Skywalk Poison X-Alps bei 85 kg aufwärts hat selbst bei schwachen Bedingungen eine sehr gute Steigrate. Sobald die Thermik stärker wird, schießt er ohne Verzögerung nach oben! Insgesamt ist der Aufstieg sehr effizient.
Das Beschleunigungssystem hat einen moderaten Druck. Das Gleiten ist ausgezeichnet! Beim Beschleunigen in turbulenter Luft nimmt er souverän alle Hubbel, das Nicken lässt sich kontrollieren, indem man am C-Tragegurt zieht. Letzterer zählt eher zur schwereren Sorte und man kann moderate Turbulenzen recht gut mit ihm bewältigen. Jedoch nicht so gut wie mit einem Zweileiner! Zum Beispiel ist die Lenkung des Peak 4 viel sanfter und effizienter, aber er ist ja schließlich auch ein Zweileiner! Ich hatte den Eindruck, dass man zum Kontrollieren der Neigung über den C-Tragegurt beim Skywalk Poison X-Alps ziemlich viel Kraft aufwenden muss und dabei gleichzeitig sensibel und präzise sein muss, um den Schirm oben gerade zu halten.
360s sind super einfach und fühlen sich angenehm an mit einem sauberen Exit. Die großen Ohren sind stabil mit einem externen B-Tragegurtekit.

Fazit:

Meine Testflüge mit dem Skywalk Poison X-Alps XS zu meinem persönlichen Vergnügen waren für einen Gleiter der Kategorie D ein außergewöhnliches Erlebnis! Seine Handhabung, sein Wendevermögen und wie er die Luft durchschneidet ist einfach erstklassig!
In Turbulenzen ist er sehr dynamisch, hat guten Druck und für einen Top-D-Gleiter mit einer Streckung von 7 ein sehr ausgewogenes Feeling!! Auch die Bremsleistung und -reaktion zählt zu seinen Stärken!
Ich liebe es, wie er in die Thermik zieht! Er fegt mit einer positiven Vario hindurch.
Die Bremsen, Benutzerfreundlichkeit und das Gefühl sind einfach außergewöhnlich bei diesem XS-Gleitschirm! Ich bin mir sicher, dass die meisten Piloten nach einem Testflug derselben Meinung wären!

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Schirmtest und Freigabe durch Ziad Bassil (www.DustoftheUniverse.com)

Quelle der Galeriebilder: www.skywalk.info

Vielen Dank Ziad für deine Unterstützung!!!

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Ein wirklich cool gemachtes Produktvideo zum Skywalk Poison X-Alps das Lust aufs Fliegen macht: