Skywalk X-Alps 3 Test (DotU-Testreihe) 

Mein letzter Flug mit einem D-Flügel von Skywalk war auf dem Poison X-Alps Größe S (70-90). 
Der neue Skywalk X-Alps 3 ist der Flügel, mit dem Christian Maurer die 2017er X-Alps gewonnen hat und Paul Guschlbauer den dritten Platz. 
Diese neue Version wurde speziell für die X-Alps mit sehr leichtem Tuch und Dyneema-Tragegurten produziert. Er ist Skywalk´s aktuellster Hik & Fly Wettkampfflügel.

Das Starten bei leichtem Wind geht einfach auf diesem 7er Flügel.
Ich habe den LM 6 in Größe MS (80-95), um die Unterschiede in Verhaltensweisen und Gefühl unter diesen Schirmen zu vergleichen. 
Bei gleicher Beladung, (92 gesamt), ist der X-Alps bei Trimmgeschwindigkeit +2 km / h schneller. Bei vollem Speed ist er auch 3 km / h schneller.
In turbulenten und starken Bedingungen, braucht der Xalps 3 aktive Pilotierung vergleichbar wie beim Poison X-Alps in Größe XS den ich früher hatte.
Ich fand heraus, dass das Handling des Poison X-Alps XS etwas direkter war, und ich war mehr mit dem Schirm durch die Bremsen verbunden. Möglicherweise ist das der kleineren Größe geschuldet. 

Bei leichten Thermiken (-0,2 m / s) ist mir aufgefallen, dass der LM6 etwas besser gleitet und in diesen kleinen Bärten länger bleiben kann. 
Bei stärkeren Thermiken und schwierigen Bedingungen ist der Skywalk X-Alps 3 viel effizienter. Wenn man einen Windfaktor hinzufügt, bewegt sich der X-Alps 3 effizient vorwärts. Es hat etwas effizientere Leistung als der Poison X-Alps.

Nach dem Tritt aufs Halbgas-Pedal wird es ernster. Ein schneller und effizienter Flügel für den Wettkampf! Der LM6 ist ebenfalls ein sehr schöner Flügel, aber es ist dennoch schwierig um in den Bereich des X-Alps 3 zu kommen. Der X-Alps 3 gleitet einfach schnell und effizient davon. 

Ich turbulenter Luft, liegt der Gesamtkomfort des X-Alps 3 deutlich unter dem LM6. In vergleichbar turbulenter Luft brauchte ich mehr Energie, um die X-Alps 3 zu kontrollieren. 

In turbulenter Luft geht der Druck aufs Gaspedal des X-Alps 3 einfacher als beim LM6, aber man braucht auch mehr aktives Fliegen. Die C-Tragegurte sind sehr effizient und können die Pitchbewegungen recht schnell kontrollieren.

Ohren mit äußeren A’s haben moderate Stabilität. Im Gas klappen sie ein bisschen. Ohren mit äußeren B’s ist machbar, stabil. 

Fazit: 

Definitiv ein leichter und effizienter Wettkampf-Schirm. Aktives Fliegen ist notwendig. Die Dyneema-Tragegurte sind sehr klein und die Befestigungspunkte der Karabiner sind 0,5 cm in der Breite sicher für die Gewichtsreduktion! Die Bremsgriffe sind auch sehr dünn (0,4 cm) und für angenehme Stunden in der Luft wohl besser mit Handschuhen zu nutzen. Die Riser-Konfiguration ist extrem, gedacht für ultimative Hike & Fly Wettkampfpiloten.

Wettkämpfe bei windigen und starken Bedingungen ist die große Stärke des Skywalk X-Alps 3.
X-Alps-Athleten sind den Flügel bereits mehrere Stunden geflogen, daher hoffe ich Sie können das Gesamtverhalten viel besser kommentieren. 

Dies sind nur (m)eine bescheidenen Gedanken für die Piloten, die nicht die Chance haben, einen zu testen.

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Schirmtest, Bilder und Freigabe durch Ziad Bassil (www.DustoftheUniverse.com)

Vielen Dank Ziad für deine Unterstützung!!!