Schirmtest Triple Seven Knight (Dust of the Universe)

Der 777 Knight (und die glänzende Rüstung)!

Und der Ritter kam …
Back-Positioning-System (Shark Nose), 5,4 Seitenverhältnis, 3,8 AR projiziert. Wenn man auf die Leinen und Tragegurte schaut,könnte man denken dass es ein 777 King ist. Durchgehend unummantelter Leinensatz oben, untere Seite mit genau der gleichen Breite! Beeindruckend!
Die Botschaften vom Triple Seven Knight sind eindeutig… auf den ersten Blick ist die Leistung “ein” wichtiges Ziel.

Der Gesamtaufbau des Triple Seven Knight ist super ordentlich.
Ich flog den Knight SM bei 93 in turbulenter Luft und unter anstrengenden Bedingungen in unserem Cedar-Gebirge.
Das Starten des 777 Knight bei Null-Wind geht geschmeidig und super einfach. Bei starkem Wind reicht ein Tupfer auf die Bremsen, wenn der Knight über dem Kopf des Piloten ist, um ihn über Kopf zu kontrollieren.

In der Luft sind die Gesamtbewegungen des Triple Seven Knight in Pitch- und Roll in mäßiger oder starker Luft super sanft und wirken sehr gut koordiniert! Es fühlt sich genauso an wie eine niedrige B-Klasse, ein gutes Dämpfungsgefühl mit einer exquisiten Würze, bei dem der Piloten jede Bewegung der Luft glatt und sehr genau fühlt!
Ich fühlte mich zu keinem Zeitpunkt “gelangweilt”, wie das in der Regel bei niedrigen B-Gleitern der Fall ist… stattdessen lieferte mir der 777 Knight ein ganz angenehmes Gefühl, egal wie grob die Bedingungen waren, mit diesem kleinen Hauch von Magie, der den Piloten darüber informiert, was los ist In der Luft, und dass in einer super sanften Weise!

Jetzt mein Lieblingsteil
Der Triple Seven Knight kann mit leichtem Impuls an den Bremsen gesteuert werden. Ich kann die Rückmeldungen auf den Bremsen als mäßig bis kurz, linear, präzise, ​​direkt, beweglich beschreiben… Und ich LIEBE es! Für einen niedrigen B-Klasse-Gleiter hat der Knight ein “Traumhandling”. Sich in der Thermik mit dem Knight zu bewegen, ist ein wahres Vergnügen… Ich konnte den Wenderadius genau mit einem präzisen Bremsimpuls steuern. Enge Wendungen oder große Wendungen ohne den “üblichen Tauchgang”, den man in der Regel bei den niedrigen B’s finden kann. Der Wenderadius mit dem Knight ist sehr effizient. Flache Wendungen können gemacht werden, um den Aufstieg in schwachen Thermiken zu optimieren. Der Triple Seven Knight hat viel bessere Beweglichkeit und mehr Bremskraft als der Rook 2 zum Beispiel.

Der Versuch, den Knight zu stoppen, ist schwer, wenn die Hände niedriger als der Sitzbrett liegen und man braucht viel Druck. Es ist wirklich schwer, den Stall-Punkt zu erreichen.

Effizienz ist ein wichtiges Wort in der Gleitschirmwelt. Die Erfindung von immer effizienteren Gleitern in ihren jeweiligen Kategorien ist der schwierigste Teil. Der Triple Seven Knight schneidet durch die Luftmasse, ohne irgendwelchen Pitch-back, oder gar einen Pitch vorwärts. Er schneidet einfach friedlich durch die Luft, effizient, wie jeder gute B-Gleiter es tun würde. Ich fühlte zu keiner Zeit, dass ich weggeschoben wurde oder in die Luftmassen gedrückt wurde. Der Knight lieferte mir einen reibungslosen Ritt durch die Luft.

Die Steigrate des 777 Knight ist auf dem Niveau der besten B’s, die heute verfügbar sind, und ließe sich auch höher bewerten!

Die gesamte Gleitleistung liegt ganz oben für die niedrige B-Kategorie, und könnte einige höher bewertete B-Gleiter leicht erreichen.
Der Rook 2 gilt als absoluter Maßstab beim Gleiten mit Höchstgeschwindigkeit.

Der Unterschied zwischen dem Tequila 4, den ich wirklich mochte, und dem Knight ist der zusätzliche Komfort und die Glätte im Flug; der Knight vermittelt starke Autorität über die Bremsen, ohne in den Drehungen abzudriften.

Der Beschleuniger ist einfach zu bedienen, mit mäßigem Druck. Der Tripel Seven Knight SM hat einen langen Beschleuniger und wenn die Seilrollen überlappen, konnte ich 12 km / h über Trimm bei 2800 ASL wahrnehmen.
Im Gaspedal wird üblicherweise 8 km / h über trimm verwendet.
Beim Ohrenanlegen bleibt er stabil und der Schirm lässt sich danach auf Kommando des Piloten leicht wieder öffnen. Die Sinkgeschwindigkeit lässt sich so sehr effizient ändern.
Beim asymmetrischem Einklappen ist das Gerät einfach zu halten und wieder zu öffnen. Vollständiges frontales Auslösen führt zu einer Rosette, aber mit einem leichten Druck auf die Bremsen öffnet er sich so schnell wie Blitz.

Fazit: Meiner Ansicht nach hat Triple Seven mit dem Knight ein “Meisterstück” für die Kategorie “B” erstellt. Der beeindruckende Mix von Steigen, Gleiten, Handling, Komfort, Benutzerfreundlichkeit, Autorität auf der Bremse, Effizienz, ist heute sehr selten auf einem niedrigen B-Gleiter auf dem Markt zu finden.

Papier ist geduldig … Aber ich bin mir sicher, dass Eure Tesflug-Erfahrung auch den Ritter in Euch wecken wird;-)

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Schirmtest und Freigabe durch Ziad Bassil (www.DustoftheUniverse.com)

Vielen Dank Ziad für deine Unterstützung!!!

Quelle der Galeriebilder: www.777gliders.com

Danke Ziad & Triple Seven fürs Ausleihen!!!

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